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Veranstaltungen

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür am 7. September von 16:00 - 19:00 Uhr. Einladung

 

 

Enthüllung der verkleinerten Bronzetafel in Bad Ems

Am 3. August war es soweit. Nach langer Vorbereitungszeit konnte die Kopie einer verkleinerten Bronzetafel der UNESCO in Bad Ems eingeweiht. Auf der Bahnhofsbrücke, über der Lahn, hat sie nun ihren Platz gefunden und gilt als Blickfang. Die Tafel ist dreisprachig. Über die Lahn hat man in Bad Ems die beiden Welterbestätten Limes und Oberes Mittelrheintal miteinander verbunden. Neben der Bronzetafel soll noch in diesem Jahr eine Stele mit zwei Stereoskopen aufgestellt werden, die auf den Wintersberg gerichtet den Gästen einen Blick in die Vergangenheit werfen lassen.

Jürgen Eigenbrod enthüllt die Bronzetafel im Beisein des Bürgermeisters von Bad Ems, Berny Abt, dem Landrat Günter Kern und der PER-Geschäftsführerin Ise Thomas
Bronzetafel

 

 

Sommer-Tour mit Kulturstaatssekretär Walter Schumacher am 19. Juli

Limeskastell Pohl (Quelle: Prof. Thomas Steffen, Nastätten)

– Regierungsbeauftragter für das Welterbe in Rheinland-Pfalz trifft Limes-

In Begleitung von Frau Ise Thomas, Geschäftsführerin der PER, informierte sich Staatssekretär Walter Schumacher über die Entwicklung des UNESCO-Welterbes Obergermanisch-Raetischer Limes in Rheinland-Pfalz. Die Limes-Tour führte ihn zu den Entwicklungsschwerpunkten Limespark Pohl, Wintersberg bei Bad Ems, Kleinkastell Hillscheid und „RömerWelt“ Rheinbrohl.

In Pohl stand die Besichtigung des im Bau befindlichen Kleinkastells Pohl (authentischer Nachbau) im Vordergrund. Ortsbürgermeister Wolfgang Crecelius begrüßte die Gäste, unter ihnen auch der Landesarchäologe, Herr Dr. Gerd Rupprecht, Generaldirektion Kulturelles Erbe, und Herr Rainer Pätzold, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Nassau. Unter blauen Himmel stellte der Bürgermeister die Entwicklung des Limeskastells vor, für das just an diesem Tag das Fundament fertiggestellt wurde.

Auf dem Wintersberg (Bad Ems) wurde der Staatssekretär vom Stadtbürgermeister Berny Abt und dem Verbandsbürgermeister Josef Oster willkommen geheißen. Hier konnte sich die Gruppe um Herrn Schumacher einen Eindruck von den Planungen und den bereits durchgeführten Projekten auf dem Wintersberg und in der Stadt Bad Ems verschaffen. Die   Sanierung des Limes-Wachtturms auf dem Wintersberg und die über der Stadt angebrachte anschauliche Informationstafel stellte Herr Jürgen Eigenbrod, Oberst a.D., Verein für Geschichte, Denkmal- und Landschaftspflege Bad Ems e.V. engagiert vor. Aktuell bereitet die Stadt Bad Ems mit finanzieller Unterstützung des Landes vor, die Kopie der Bronzetafel zum UNESCO-Welterbe Limes und eine Stele mit Stereoskop auf der Lahnbrücke anzubringen. Mit diesem Instrument sollen den Gästen zukünftig der Limesverlauf und die römischen Gebäude im „alten Bad Ems“ vor Augen geführt werden.

RömerWelt Rheinbrohl

Am Kleinkastell Hillscheid traf der Staatssekretär auf Verbandsbürgermeister Thilo Becker  und Herrn Winfried Schlotter, Förderkreis Limes im Westerwald-Verein ZV Hillscheid. Zentrales Thema dieser Tour-Station war die nachhaltige Pflege und Unterhaltung des Limes und der durchgeführten Visualisierungsprojekte. Besondere Würdigung fand die ehrenamtliche Arbeit vieler Akteure in Hillscheid und an anderen Stellen des rheinland-pfälzischen Abschnittes des Limes. Es bestand Konsens, dass mit einer Zweckverbandsgründung eine Grundlage für die weitere touristische Inwertsetzung des Limes und für eine nachhaltige Sicherstellung der entstanden Qualitäten geschaffen werden kann.

Den Abschluss der Limes-Tour bildete die Visite in der RömerWelt in Rheinbrohl. In Anwesenheit des Leiters der Generaldirektion für Kulturelles Erbe, Herrn Thomas Metz, informierte der Verbandsbürgermeister Michael Mahlert über die Entwicklung der RömerWelt. Das Projekt sei eine Erfolgsgeschichte, die ohne die Unterstützung des Landes und vieler Förderer nicht möglich gewesen wäre. Beeindruckt zeigte sich Schumacher von der Zahl von Besuchern und Besucherinnen (seit Mai 2009: 28.000 Gäste) und von dem breiten und interaktiven Informationsangebot. Auch in der Zukunft wünschen sich die Verbandsgemeinde und die Stiftung Caput Limitis weitere Unterstützung durch die PER und die GDKE. Staatssekretär Schumacher bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die aufschlussreiche Tour am rheinland-pfälzischen Limes. Er habe viel gelernt über das Welterbe und sei überzeugt, dass die Entwicklungsarbeit am Limes positive Impulse für die gesamte Region bringen wird.

 

 

Girls Day 2010

Vier Mädchen haben sich am 22. April über die Berufe der Raum- und Umweltplanerin sowie der Architektin bei der PER informiert.

Girls Day 2010
Girls Day 2010

Bericht von Johanna:

Am 22.04.2010 fand bei der PER (Projektentwicklungsgesellschaft Rheinland-Pfalz) eine Veranstaltung im Rahmen des 10. Mädchen-Zukunftstages statt.

Auf der Internetseite von „Girls Day“ hatte ich das Projekt der PER gesehen und meldete mich zusammen mit meiner Freundin Katharina sofort an. Schnell kam die Bestätigung und so warteten wir gespannt auf den 22. April.

Frau Thomas begrüßte uns herzlich und weihte uns kurz in die Pläne für den heutigen Tag ein. Gemeinsam gingen wir in einen benachbarten Raum, indem drei weitere Mitarbeiter, ein zweites Frühstück und eine Powerpoint-Präsentation (erstellt von einer ehemaligen Praktikantin) auf uns warteten. mehr

 

Girls Day 2010
Girls Day 2010

Bericht von Katharina:

Meine Freundin Johanna (12)  und ich (12) waren am Girlsday bei PER (Projektentwicklungsgesellschaft des Landes Rheinland-Pfalz). Wir sind über die Girlsdaywebseite (www.girls-day.de) auf die PER gestoßen und waren gleich von dem Angebot begeistert. Alle Plätze waren noch frei. Noch an diesem Tag meldeten wir uns an und freuten uns schon.

Meine Mutter fuhr mich also am 22.4.2010 zu Johanna und ihr Vater brachte uns nach Mainz. Johanna und ich waren sehr aufgeregt und gespannt, denn wir wussten nicht, was uns erwarten würde. Als wir in der Adolf-Kolping-Straße ankamen, sahen wir uns um und entdeckten die PER direkt neben der Römerpassage. Wir trafen einen jungen Mann, der fragte ob wir zur PER wollten. Es stellte sich später heraus, dass er ein Praktikant war. Er nahm uns mit nach oben zu den Räumen der PER. Als wir hereinkamen, empfing uns gleich Frau Thomas und stellte sich vor. mehr